Mein kleines Masterarbeits-Tagebuch

Martin Schmitz, — 1 Minuten Lesezeit

Ich schreibe seit einiger Zeit an meiner Masterarbeit und war anfangs auch noch sehr motiviert. Vor zwei, drei Wochen kam allerdings ein großes Motivations-Tief. Gerade schreibe ich den Teil, in dem der aktuelle Stand der Forschung näher beleuchtet wird.

Beim ganzen Papers-lesen hab ich zwar viel gelernt, jetzt habe ich aber nur mäßig Lust, das alles auch aufzuschreiben. Immerhin steht seit ein paar Tagen die grobe „Storyline“, die ich im Literatur-Teil erzählen möchte. Seitdem dieser Knoten geplatzt ist, geht es mit dem Schreiben langsam voran. Richtig viel Spaß macht das trotzdem noch nicht. Doppelt-nervig an der aktuellen Arbeit ist, dass ich so viele Ideen habe, was ich gerne in meinem „Experiment“ ausprobieren will.

Mein Plan ist jetzt, jeden Tag mindestens eine dreiviertel Seite zu schreiben – dann sollte ich in spätestens zwei Wochen mit einem ersten Durchstich des Kapitels fertig sein. Vorher werde ich auch nicht weiter an meinem Experiment weiter programmieren. So wie ich mich kenne, würde das nämlich nur dafür sorgen, dass ich mich bis kurz vor knapp um den Literatur-Teil drücken würde und mich stattdessen mit Programmieren ablenke. Den Stress am Ende möchte ich mir da ganz gerne ersparen 🤠